Zimmerei und Gerüstbau

Unsere Leistungen

  • Dachstühle, Fachwerkbau
  • Carports, Holzkonstruktionen
  • Holzverkleidungen innen und außen
  • Holzfußböden, Dielungen
  • Gerüstbau

Holzschindeln - typisch Erzgebirge

Holzschindeln haben eine lange Geschichte. Sie bis an Ihre Wurzeln zurückzuverfolgen ist schier unmöglich. Sicher ist, dass bereits weit vor unserer Zeitrechnung bei Griechen und Römern die Dacheindeckung mit Holzschindeln verbreitet war. Über die Römer kamen die Schindeln nach Germanien und schließlich auch in unser Erzgebirge.

Die von den Römern verwendeten Schindeln hatten keine Nut, das wind-, regen-, und schneereiche Klima des Erzgebirges verlangte aber eine besonders dichte Dachdeckung. Erreichte man dies bei dem flachen Dach in den Alpenregionen durch mehrfaches Überdecken mit den nutlosen und steinbeschwerten Legeschindeln, so musste man bei unseren steilen Dächern zu einem anderen Mittel greifen. So erfand man die Nutschindel, die in unserer engeren Heimat, aber auch in Schlesien, den Karpaten und in Siebenbürgen besondere Verbreitung fand.

Im Erzgebirge wurde die Nutschindel jedoch nicht nur zur Dacheindeckung, sondern vor allem auch als Giebel- und Fassadenbekleidung verwendet. So erreichte man neben einem zusätzlichen Wärmeschutz zugleich einen schlichten und wirkungsvollen Hausschmuck. Dabei spiegelt sich in den vielfältigen Gestaltungen der Schindelbekleidungen, auch die enge Beziehung der Bewohner zum Werkstoff Holz und seiner handwerklich-künstlerischen Verarbeitung in besonderer Weise wider.

So prägt der Schmuck der schindelbekleideten Fassaden und Giebel auch heute noch das Gesicht vieler Ortschaften im sächsisch-böhmischen Kammgebiet des Erzgebirges, vor allem zwischen Flöha und Müglitz.